Gedichte

2010
11.05

Abschied

Wie
kann
ich vergessen
das Cafe,
das unsere Geheimnise
in seine Welt aufgenommen hat.

Wie
kann
ich vergessen
den Wind
der über uns wehte
und die lachende Stimme,
die in meinen Ohren klang,
und meinen Atem beruhigte.

Wie
kann
ich vergessen
stürmische Gedanken
in meinem Kopf,
die sich ständig nach dir sehnen.

Wie
kann
ich vergessen,
dass ich langsam
in Richtung Ewigkeit gehe
und jede Sekunde sterbe,
einmal langsam,
einmal schnell
und wieder noch einmal
aber das ist nicht das letzte Mal.

Wie
kann
ich dich vergessen,
wenn du schon in mir,
in Leib und Seele bist,
dass du immer
mit mir
bei mir,
in meinem Herzen wohnst.

Hejaro
29.10.10

Es ist

So …
Wie…
Es ist….
Nicht wie es scheint…
Es ist so
wie du es dir vorstellen kannst
Es ist angesogen
wie die Kraft,
der Magnet,
das Licht
die Materie,
aber nicht
Schwarze Materie.

Es ist
So…
Wie

Milchstraße
mit klaren Spuren
im Himmel
mit jungen Sternen
mit deinen Strahlen
auf der Zentralen des
Herzens,
klar zu
spüren.

Es ist
Wie eine
elektronische Bahn
im Universum
Deines Köpers
Ohne Staub
Ohne Nebel
Strukturen,
Objekte,
deine Bewegung
in der Galaxis
zu erkennen.

Es ist
nicht wie
räumliche Leere.
Es ist beweglich,
hell,
viel mehr.
Eine Menge,
die ganze Menge,
die halbe Menge,
sie ist schnell,
die Geschwindigkeit -
Deine Schönheit
strahlt in die Herzen
und die Wirkung
Deiner Strahlen
sind unmessbar.

Hejaro
17.10.2010

Hi

Wie
geht es dir,
ist alles klar,
ist alles was ich in mir fühle,
bei dir auch so?

In mir
pulst eine Bahn,
voller Elektrizität,
in meinem Körper,
in meinen Adern,
in meinem Kreislauf -
pausenlos
wie ein
Sturm,
Regen,
Gewitter,
beim jedem Mal,
wenn es blitzt,
dann geht
mein Atem
so lange
ich am Leben bin
und mich dann
verlässt.

Was in mir ist,
wenn es dir auch
so ist.
Was wäre es,
wie sollen wir es
nennen,
etwas
Einmaliges
etwas Schönes,
oder
ist es wie ein Kuss vom Himmel
zur Erde,
direkt
auf unsere Lippen?

Hejar

17.10.10

An dich

An dich denken
Immer wieder denken,
Nur an dich.

An dich denken
Wenn ich
unterwegs bin,
Beim Laufen,
beim Schreiben,
beim Lesen,
immer, wohin ich gehe
und immer, wo ich mich befinde.

An dich denken
nicht
einen Winter
einer schwarzen Rose,
einen Himmel ohne Regen,
eines Obdachlosen Herz
auf deine paradiesische Brust malen.

An dich denken
Immer,
wo es Sehenswürdiges gibt:
fließende Flüsse,
hohe Berge,
lange Strände,
hoch fliegende Adler.

An dich denken,
um dir nah
und noch näher
zu kommen.
Deine Erinnerungen
streicheln,
deine Schönheit
umarmen.
Meine schlaflosen Nächte
sehnen sich nach dir,
so lange es geht,
einen Zug
deines Dufts
zu erhaschen.

Einen Moment
dich tief einatmen.
So tief,
dass nichts mehr geht -
und dich nie wieder ausatmen

Hejar

09.10.10

Liechter sein

Was alles
ich fühle
am Tag und
in der Nacht.
Wenn für mich
alles
Sehnsucht nach einer Frau ist,
dann würde es leichter sein,
oder
Sehnsucht nach einer Befriedigung,
dann würde es nicht so schmerzhaft sein,
oder
Sehnsucht nach einem Abenteuer,
dann wäre es ein leichtes Spiel.
Aber,
wenn all das,
die Sehnsucht nach dir ist,
mit all den Gefühlen,
mit der Geborgenheit,
der Geburt eines Momentes,
dann wäre es viel komplizierter -
Leidenschaft dagegen
wäre umso leichter.

Hejar

23.10.10

Nur dich

Jeden Tag,
wenn ich aufstehe
begegnet mir deine Liebe
mit warmem Gefühl.
Sie begrüßt mich mit Willkommen
und heißt mich einen guten Morgen.

Nur du
Nur deine,
Was alles von dir
kommt oder fließt.
Ein Wort,
oder was Wunderschönes
das auf deiner Zunge zergeht
eine verschlafene Erinnerung
eines Atems vor deine Liebe,
ein Moment,
eine Periode,
die uns zusammen geschweißt hat.

Nur du,
nicht irgendjemand,
hast es geschafft,
das zu tun, was recht ist.
Nur von dir
kamen heilende Kräfte,
die in meiner Seele schwimmen konnten.

Nur du
Nur von dir.
Ob ja
oder nein.
Sie ist immer noch da:
die Wirkung
eines Moments.

Hejaro

25.09.10

Um sein zu können

Als ich die Augen sah
wanderte ich endlos
tief in die grüne Welt
auf die Berge
auf der Wiese
Weit weg, entlang
überall, wo Rosen Herzen erobern.

Als sie mir tief in die Augen schaute
War ich wie das Meer trunken vom Blau.
Die Wellen rollen hintereinander,
tanzen und tanzen,
sie verlieben sich pausenlos
in der Unendlichkeit.

Als wir uns gesehen haben
plötzlich
bebte die ganze Welt
Die Welt der Verliebten
Der unendliche Weg
zum Glück
Zum Himmel und wieder zurück.

Was wäre wenn,
die Unendlichkeit uns
wieder in der Ewigkeit zusammenführte…
Hejaro

11.07.09

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